Unser Pflegedienst in der Klinik St. Irmingard

In der Klinik St. Irmingard arbeitet rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche qualifiziertes Pflegepersonal – im Bereich der Akutkrankenhausversorgung und in den Reha-Bereichen.

Die Arbeit des Pflegepersonals lebt von gegenseitiger Wertschätzung und Hilfe. Im Interesse des Patienten arbeitet die Pflege mit dem gesamten multiprofessionellen Team (Medizinern, Therapeuten, Psychologen, Sozialpädagogen etc.) eng zusammen.

Das Pflegepersonal bildet sich ständig weiter und sichert somit die Pflegequalität auf höchstem Niveau. Regelmäßige Pflegeteambesprechungen, interdisziplinäre Teambesprechungen, Mitarbeitergespräche und Supervisionen sind in der Klinik St. Irmingard selbstverständlich.


Zu unserem Pflegeteam gehören:

  •  Examinierte Gesundheits- und Krankenpfleger
  • Examinierte Altenpfleger
  • Medizinische Fachangestellte
  • Krankenpflegehelfer
  • Co-Therapeuten
  • Traumaberater
  • Auszubildende zum Beruf des Gesundheits- und Krankenpfleger
  • FSJler
  • Bundesfreiwilligendienstler
  • Praktikanten und Schüler
  • Medizinstudenten

Wir bieten Ihnen eine aktivierende und therapeutische Pflege mit dem Ziel, Ihr Gesundheitsbewusstsein zu fördern und Ihre Selbständigkeit so bald und so vollständig wie möglich wieder herzustellen.

Dabei berücksichtigen wir im Pflegeprozess Ihre physischen, psychischen und sozialen Bedürfnisse und Ressourcen. Zu diesem Zweck stehen Ihnen auch ausgebildete Stomaberaterinnen, Wundexperten und Diabetesberaterinnen zur Seite.

Ich freue mich, Ihnen den Aufbau des Pflegedienstes mit seiner Qualität, Funktion und den vielfältigsten Aufgabenstellungen vorstellen zu dürfen.

Ihre Bettina Perl, Pflegedienstleitung

Qualität in der Pflege

Der Pflegeprozess orientiert sich an den ganzheitlichen Bedürfnissen des Patienten.

Dabei entwickelt sich im Rahmen der Bereichs- und Bezugstherapie eine Beziehung zwischen Pflegepersonal und Patienten, die ein gemeinsames Ziel verfolgt: die patientenorientierte Problemlösung bzw. die Kompensation der nicht lösbaren Probleme.

Unsere Pflegekräfte arbeiten mit dem Ansatz aktivierender und therapeutischer Pflege. Ziel ist, das Gesundheitsbewusstsein der Patientinnen und Patienten zu fördern und deren Selbstständigkeit so bald und so vollständig wie möglich wieder herzustellen. Dabei berücksichtigen die Mitarbeiter im Pflegeprozess die physischen, psychischen und sozialen Bedürfnisse und Ressourcen der Patienten.

Die Pflegedokumentation dient der schriftlichen Festhaltung des Pflegeprozesses. Die Pflegekräfte führen und überprüfen die Dokumentation regelmäßig und halten sie aktuell. Eine supervisorische Aktenvisite findet regelmäßig stichprobenartig statt. Eine lückenlose, strukturierte und verständliche Führung der Patientenakte und ein festgeschriebener Pflegeprozess sind von zentraler Bedeutung der Qualitätssicherung in der Pflege.

Jede Abteilung gestaltet den Pflegeprozess individuell nach dem jeweils bestehenden Therapiekonzept. Das professionelle Fehlermanagement sichert die Optimierung der Prozesse und trägt maßgeblich zum Schutz der Patientinnen und Patienten bei.

Ausbildung. Fortbildung. Weiterbildung.

Regelmäßige Teilnahme an internen und externen Fort- und Weiterbildungen

Zum Fort- und Weiterbildungsangebot gehören neben gesetzlichen und intern verpflichtenden Schulungen, indikations- und pflegerelevante Vorträge und Seminare, Inhouse-Schulungen ebenso wie Besuche von externen Fortbildungen, wie auch die Teilnahme an Kongressen und Messen.

Unsere Klinik St. Irmingard kooperiert mit dem Akademischen Institut für Gesundheits- und Sozialberufe (IGS), der Bayerischen Pflegeakademie München und der konzerneigenen Gesundheitsakademie Chiemgau der Gesundheitswelt Chiemgau in Bad Endorf.

Wir unterstützen die individuellen und mit den Mitarbeitern festgelegten Weiterbildungen im Rahmen der Personalentwicklung:

  • Wundexperte ICW
  • Stoma-Berater
  • MammaCare-Trainer
  •  Diabetes-Fachkraft, -Assistent und -Berater
  • Ärztlich geprüfter Aromatologe
  • Laserschutzbeauftragter
  • Konzerninterne Weiterbildung zum Co-Therapeuten
  • Geprüfter Traumaberater
  • Hygienebeauftragter
  • MPG-Beauftragter
Begleitende Therapien.

Unsere hochqualifizierten und äußerst engagierten Mitarbeiter übernehmen im Rahmen der pflegerischen Versorgung verschiedene Begleittherapien und unterstützende Therapiemaßnahmen.

Wundmanagement:

Pflege der Wunde nach großen viszeralen Operationen, Behandlung chronischer Wunden (diabetischer Fuß, pAVK, Ulcus cruris, V.A.C. Therapie der Wunde, Pflege der Wunden nach Sternotomie und Saphenektomie).

Stomapflege:

Professionelle Versorgung der Colo-, Ileo- und Urostoma, angepasste Behandlung bei Komplikationen der Stomaanlage, Irrigation und praktische Anleitung des Patienten in Umgang mit der Stomaanlage.

Low-Level-Lasertherapie:

Unterstützende Regulationstherapie zur Verbesserung des Stoffwechsels, steigert die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung. Durch die Bestrahlung wird elektromagnetische Energie an den Ort der Bestrahlung gebracht und dort in biochemische Energie umgewandelt. Damit wird eine Beeinflussung des Zellstoffwechsels von gestörten oder geschädigten Zellen erreicht. Guter Zellstoffwechsel dient der verbesserten Abwehr der Erkrankung und in der Folge der rascheren Abheilung. Folgende klinische Effekte werden erreicht: Schmerz Linderung, Durchblutungsförderung, Vermeidung von Entzündungen, Beschleunigung der Wundheilung, Verminderung des Infektionsrisikos, Verminderung der Schwellungen.

MammaCare-Training:

Selbstertastung der Brust der Frau durch ausgebildete Trainer.

Diabetesberatung:

Besteht aus drei Modulen - dem ärztlichen Teil, der Ernährungsberatung und in der Pflege durch ausgebildetes Personal für Diabetesberatung. Im theoretischen Teil und im praktischen Workshop werden Patienten fachlich und sensibel an diese Thematik herangeführt, angeleitet und beraten.

Aromatherapie:

Wird als begleitende Therapie bei Schmerzlinderung und Schlafstörungen eingesetzt. Speziell die Aromapflege und Aromatherapie sowie die Aromakultur erfordern eine geeignete Qualifikation, sich im Berufsleben komplementäre Verfahren anzueignen, um die aromapraktische Arbeit zu implementieren und den Patienten entsprechend zu unterstützen.


Interessieren Sie sich für ein Pflegepraktikum bei uns?

Wir begrüßen Sie herzlich falls Sie sich für ein Pflegepraktikum in der Klinik St. Irmingard entscheiden!

Wir möchten Ihnen während des Praktikums die Organisation und Abläufe unseres Hauses in den einzelnen Indikationen transparent vermitteln. Sie erhalten die Möglichkeit, die Inhalte, den Aufgaben und Verantwortungsbereich der Gesundheits- und Krankenpflege sowie die Co-Therapie kennenzulernen und sich zu informieren. Wir freuen uns über Ihr Interesse, die Aufgabenstellungen und Anforderungen unseres Krankenhauses kennenzulernen.

"Unsere Patienten schätzen unsere qualifizierte, individuelle und menschliche Betreuungsqualität - dies bestätigt sich in unseren laufenden Patientenbefragungen. Sie unterstehen als Praktikant/in prinzipiell den Pflegedienstleiter in der Klinik St. Irmingard."

Wann ist ein Praktikum möglich?
  • Ab 13 Jahre (von Realschule, Mittelschule, Fachoberschule, Berufsoberschule, Gymnasium): nur in der Onkologischen und Kardiologischen Rehabilitation möglich, Psychosomatik und Psychotraumatologie erst ab 18 Jahren (z. B. Studiumsanwerter, Auslandssemster).
  • Personen ohne abgeschlossene Berufsausbildung.
  • Pflichtpraktika aufgrund einer schulrechtlichen Bestimmung, einer Ausbildungsordnung, einer hochschulrechtlichen Bestimmung oder im Rahmen einer Ausbildung an einer gesetzlich geregelten Berufsakademie.
  • Vorpraktika, die als Voraussetzung für die Aufnahme einer Berufs- oder Schulausbildung verpflichtend sind.
  • Orientierungspraktika für eine Berufsausbildung oder Aufnahme eines Studiums (max. 6 Monate)
Grundsätzliche Informationen
  • Bei Praktikumsbeginn müssen Sie mindestens 13 Jahre alt sein.
  • Praktika beginnen immer montags (außer an Feiertagen, dann am Dienstag).
  • Das Praktikum sollte mindestens eine Woche umfassen.
Ihre Aufgabenbereiche
  • Hilfestellung bei Körper-, Mund- und Zahnpflege
  • Mithilfe beim Betten und Lagern
  • Unterstützung des Patienten beim Aufstehen
  • Spaziergänge mit den Patienten
  • Eingeben von Essen und Getränken nach Anleitung
  • Reichen und Entsorgen von Bettschüssel und Urinflasche
  • Mithilfe bei Verbandswechsel
  • Mithilfe bei Temperatur-, Puls- und Blutdruckkontrollen
  • Mithilfe bei Blutzuckerkontrolle
  • Kennenlernen der Vorbereitung und Verabreichung von Medikamenten, Injektionen und Infusionen
  • Erledigung von Botengängen, z. B. in die Funktionsdiagnostik
  • Reinigung von Pflegeartikeln und Hilfsmittel
  • Mithilfe beim Sauberhalten der Funktionsräume und Schränke
Nur für geschultes Personal

Alle pflegerischen Aufgaben dürfen nur auf Anordnung und unter Aufsicht einer ausgebildeten Pflegekraft durchgeführt werden!

In folgenden Fällen ist es Ihnen leider nur gestattet, zuzusehen und die jeweilige Pflegedienst-Mitarbeiterin zu begleiten.

  • Bei Injektionen
  • Zusammenstellen, Verteilen und Verabreichen von Medikation
  • Vorbereiten, Verabreichen und Wechseln von Infusionen und parenteraler Ernährung
  • Bestellung bei der Apotheke oder von Sachbedarf
  • Fachpflege bei Stomaanlage
  • Wundmanagement

Weitere wichtige Informationen, u.a. zu Ihrer Praktikumszeit, über Ihre Schweigepflicht, was wir von Ihnen erwarten etc., entnehmen Sie bitte unserem Praktikumsflyer (Download).



 

Sollten Sie noch Fragen haben, rufen Sie bitte unsere Pflegedienstleitung an.

Ihr Kontakt in der Pflege - Die Pflegedienstleitung

Ihr Kontakt in der Pflege - Die Pflegedienstleitung

Haben Sie weitere Fragen?

Bitte nehmen Sie direkt Kontakt auf zu Bettina Perl der Leiterin des Pflegedienstes.

+ 49 8051 607576