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Onkologische Frührehabilitation - ein Pilotprojekt

Ein neues, innovatives Konzept - eine Versorgungslücke in der Onkologie wird geschlossen!

"Gesundheit ist die wohl wichtigste Ressource des Menschen, die unser aller Leben beeinflusst."

Nach dieser Wertevorstellung arbeiten wir mit höchster Aufmerksamkeit auf medizinische, therapeutische und pflegerische Kompetenz. Eine wichtige Grundlage unserer Arbeit ist für uns die ganzheitliche Betrachtung von Körper, Seele und Geist.

Unter dieser Prämisse erzielen wir seit mittlerweile fast 40 Jahren hervorragende Ergebnisse in den einzelnen Indikationen. Schwerpunkte sind dabei die Onkologie, Kardiologie und Psychosomatik.

Besonders in der Onkologie erlangen wir mit unseren übergreifenden Behandlungsmethoden mehr als gute Erfolge. Sehr stolz sind wir auch auf unsere Weiterempfehlungsrate von ca. 98 Prozent sowie die herausragenden Ergebnisse bei unseren Patientenbefragungen.

Die Onkologische Frührehabilitation ist ein neues und innovatives Konzept in der Klinik St. Irmingard

Die Heilungschancen und auch die Überlebensraten von Betroffenen sind in den letzten Jahrzehnten deutlich angestiegen - die Therapieformen für onkologische Patienten haben sich signifikant zum Vorteil für diese entwickelt.

Vorsorge und Früherkennung, bessere diagnostische Methoden, bessere Operationstechniken und abgestimmte Nachbehandlungsschemata haben die Verläufe drastisch zum Besseren beeinflusst. Umfangreiche und komplexe Operationen sowie komplizierte Verläufe führen jedoch dazu, dass manche Patienten über längere Zeit nicht rehabilitationsfähig werden. Sie sind von bleibenden Funktionsstörungen oder Immobilisierung bedroht.

Definition

Frührehabilitation ist die frühzeitig einsetzende rehabilitations-medizinische Behandlung von Patienten, die aufgrund eines akuten Gesundheitsproblems mit schwerer Beeinträchtigung der Funktionsfähigkeit noch krankenhausbehandlungsbedürftig, aber schon rehabilitationstherapiefähig sind.

Pilotprojekt

In der Abteilung für Onkologische Frührehabilitation ist im Rahmen eines deutschlandweit ersten und einzigen Pilotprojektes auch die akutmedizinische Versorgung onkologischer Patienten möglich. Die Klinik St. Irmingard erfüllt in idealer Weise alle für dieses Pilotprojekt notwendigen Voraussetzungen wie ärztliche und pflegerische Kompetenz, breites Spektrum an Rehabilitationstherapeuten, akutmedizinisches und rehabilitatives Know-how, Räumlichkeiten, Medizintechnik und Erfahrung mit aufwändiger Versorgung noch schwer kranker Patienten als Einzelfallbehandlung.

Voraussetzungen für eine Frührehabilitation

Die Indikation zu einer Frührehabilitation besteht, wenn Frührehabilitationsbedürftigkeit und -fähigkeit gegeben sind, wobei die Rehabilitationsfähigkeit der Patienten erheblich eingeschränkt sein kann. Das Charakteristikum der Frührehabilitation ist die gleichzeitige verzahnte akut- und rehabilitationsmedizinische stationäre Versorgung. Frührehabilitation unterscheidet sich von der funktionsorientierten Einzeltherapie (Frühmobilisation) durch den mehrdimensionalen und interdisziplinären Ansatz der medizinischen Rehabilitation.

Unsere Kernsätze der Frührehabilitation:
  1. Frührehabilitation ist (aktives) Management von Einzelfällen
  2. Warten allein ist schädlich, die Lücke muss genutzt und gefüllt werden
  3. Interdisziplinäre Zusammenarbeit aller ist notwendig, sowohl in der Klinik als auch mit externen Partnern
Detaillierte Voraussetzungen für interessierte Einweiser

Wichtiger Hinweis:

 

Das Sekretariat gibt Ihnen gerne telefonisch weitere Auskünfte:

Dr. med. Dörte Fauteck
Ärztliche Direktorin und Chefärztin Onkologie, Leiterin des Frührehateams
Telefon 08051 607-526
E-Mail: d.fauteckst-irmingardde


Dr. med. Ingrid Behnke
Ltd. Oberärztin, Funktionsoberärztin
Telefon 08051 607-593