Behandlungsansatz Psychotraumatologie

Das Behandlungsprogramm ist störungsspezifisch ausgerichtet, die Therapieangebote erfolgen im Rahmen einer Spezialstation für insgesamt 18 Patientinnen und Patienten mit Traumafolgestörungen.

Neben der Therapie im Einzelsetting finden die Behandlungsangebote in Kleingruppen statt. Unser Konzept basiert auf einer schonenden und ressourcenorientierten Traumatherapie, die sich immer am persönlichen "Stresstoleranzfenster", verbunden mit dem Erleben von eigener Sicherheit und Selbstkontrolle im Therapieprozess orientiert.

Zur Verbesserung der Fertigkeiten zur Stabilisierung setzen wir Elemente des Skillstrainings der Dialektisch Behavioralen Therapie, sowie die Arbeit mit inneren Anteilen der Persönlichkeit ("Ego-State- bzw. "Innere-Kind-Arbeit") ein.

Als Methoden der Traumakonfrontation kommen u.a. EMDR und die Bildschirmtechnik zum Einsatz.

Behandlungsziele

  • Erlernen von Notfallstrategien zur Bewältigung von Krisen
  • Zugang zu einer inneren Haltung der Achtsamkeit und Verbesserung der Selbstfürsorge
  • Wiederentdeckung der oft verschütteten persönlichen Stärken
  • Verbesserung der Gefühlsregulation und Aufgabe von Vermeidungshaltungen
  • Bei ausreichender emotionaler Stabilität: Aufarbeitung der traumatischen Lebenserfahrungen durch Traumakonfrontation im Rahmen der Einzeltherapie