
1. Ausdauertraining
Ziel der Sporttherapie ist die Verbesserung der allgemeinen Ausdauer und die Stärkung spezieller Muskelgruppen. Unter Inanspruchnahme spezieller Trainingsgeräte kann die Behandlung differenziert auf jeden einzelnen Patienten abgestimmt werden.
Ausdauertrainingsarten
- Fahrradergometer mit und ohne Monitor
- Laufband
- Walking
- Nordic Walking
- Wandern (speziell für kardiologische Patienten)
- Gehtraining (speziell für Patienten mit eingeschränkter Gehfunktion)
2. MTT – Medizinische Trainingstherapie
Trainingsform: Kraftausdauertraining
Die Trainingsform zum Muskelaufbau ist in fast allen Rehabilitations-Prozessen von außerordentlicher Bedeutung. Es stellt die Grundlage für jedes weitere Training zur Verbesserung der muskulären Kraft dar. Das Training selbst zeichnet sich durch eine relativ lange Reizdauer, die über eine hohe Wiederholungszahl der einzelnen Trainingssätze erzielt wird bei submaximalen Intensitäten und langsamer bis zügigen Bewegungsführungen, aus.
Das Kraftausdauertraining zeichnet sich insgesamt durch relativ geringe Intensitäten (20-60 % des Maximalkrafteinsatzes), hohe Wiederholungszahlen (15-40) und kurze Pausen zwischen den Serien aus. Das Training eignet sich in den meisten Fällen besonders für Patienten in der frühen Trainingsphase eines Rehabilitationsprozesses, bei denen die durch Immobilisation atrophierte Muskulatur wieder entsprechend auftrainiert werden soll.
Grundsätzlich lassen sich zwei Arten des Kraftausdauertrainings unterscheiden:
1. Training zur Verbesserung der Maximalkraftausdauer
2. Training zur Verbesserung der reinen Kraftausdauer
3. Tanztherapie
Tanzen gilt als bestes Mittel zur Steigerung der Lebensqualität, stärkt die geistige Leistungsfähigkeit und ist eine anhaltende Quelle der Freude, ob allein, mit einem Partner oder im Gruppentanz.
Die Tanztherapie wird in allen Bereichen eingesetzt, wo Menschen aufgrund von psychischen oder körperlichen Einschränkungen nicht oder nur schwer in der Lage sind, sich verbal mitzuteilen bzw. auszutauschen. Dabei wird neben der Bewegungsdiagnostik auch die Arbeit an der Körperwahrnehmung mit eingeschlossen. Diese Therapieform kann unterstützend, ergänzend oder begleitend zu medizinischen Behandlungen oder zur Psychotherapie eingesetzt werden. Tanzen hilft dabei, sich selbst zu finden und seine Gefühle über den Körper auszudrücken.
In der Tanztherapie geht es um den Erwerb eines neuen Lebensgefühls, der Freude am Augenblick, Neues wahrzunehmen und um Sensibilisierung und Selbstfindung. Wenn man beim Tanzen ein psychisches Wohlbefinden erlangt, entfaltet man auf diese Weise mehr Sicherheit, Gelöstheit, Zufriedenheit und Durchsetzungsfähigkeit.
4. Qi Gong
Qi Gong ist eine sanfte Bewegungstherapie, die eng verbunden ist mit der traditionellen chinesischen Heilkunde, dem Wissen von Energiepunkten und Meridianen im menschlichen Körper.
Die Wirkung des Qi Gong beruht im Wesentlichen darauf, dass der Energiefluss auf den Leitbahnen im Körper angeregt wird. Es sind langsame, fließende Bewegungen, die mit Konzentration ausgeführt werden.
Klinik St. Irmingard GmbH
Osternacher Str. 103
83209 Prien am Chiemsee
Telefon: 08051 607-0
Telefax: 08051 607-562
E-Mail: info@st-irmingard.de
Internet: www.st-irmingard.de






