
Facharzt für Neurologie und Psychiatrie
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Tel.: 08051 607-573
Fax: 08051 607-775
E-Mail: f.pfitzer@st-irmingard.de

Lebenslauf
- Geb.1956 in Frankfurt am Main
- 1975 bis 1982 Medizinstudium in Bonn
- FA für Neurologie und Psychiatrie
- FA für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Rehabilitationswesen
- Facharztausbildung ab 1982 an der Rheinischen Landesklinik, Bonn, einschließlich neurologische Intensivmedizin
- 1987 bis 1989 psychiatrischer Oberarzt
- seit 1989 Leitung der psychosomatischen Abteilung der Klinik St. Irmingard
- seit 1.1.2004 zusätzlich Chefarzt der neu aufgebauten psychosomatischen Abteilung der Simssee Klinik Bad Endorf
Weiterbildungsbefugnis
- 3 Jahre Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
- 1 Jahr Psychiatrie und Psychotherapie
Ein besonderes Anliegen ist mir das Entwickeln neuer Behandlungskonzepte, die verschiedene wissenschaftlich fundierte Therapieverfahren (Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, Familientherapie) miteinander vernetzen, eine gute Integration der verschiedenen Behandlungsangebote in unseren multiprofessionellen Behandlerteams sowie die Kooperation von Organmedizin und Psychotherapie, z. B. in der Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen unserer Kliniken (Kardiologie und Onkologie in der Klinik St. Irmingard, Orthopädie und Geriatrie in der Simssee Klinik Bad Endorf).
Arbeitsschwerpunkte
Stationäre psychosomatische Behandlungskonzepte unter Berücksichtigung neurobiologischer Erkenntnisse, Paar- und Familientherapie, Psychotherapie bei älteren Patienten, Integration verschiedener Therapieverfahren bei schweren Depressionen, Therapie von sogenannten Persönlichkeitsstörungen, Psychotherapie bei Patienten mit schweren körperlichen Grunderkrankungen, psychosomatisches Qualitätsmanagement, psychosomatische Behandlung bei chronischen Schmerzpatienten, Traumatherapie
Aktuelle Publikationen
- Hargrave, T.D., Pfitzer, F.: „The New Contextual Therapy“, Brunner, 2003
- Pfitzer, F., Hargrave, T.D.: „Neue Kontextuelle Therapie“, Carl-Auer-Verlag, 2005
- Behandlungsergebnisse bei älteren Patienten Psychotherapie im Alter (Poster DGPM-Tagung 2007)
- Einführung in die Kontextuelle Therapie, DGPM-Tagung 2008
- Behandlungskonzepte zur Therapie älterer Patienten, Vortrag Forschungswerkstatt Stationäre Psychotherapie, Dresden
Mitglied in Fachgesellschaften
- Direktorenkonferenz psychosomatische Medizin in Bayern e.V.
- Deutsche Gesellschaft Psychotherapeutische Medizin DGPM e.V.
- Arbeitskreis Gerontopsychosomatik innerhalb der DGGG
- Mitglied und Dozent im Lehrkollegium Psychotherapeutische Medizin LPM e.V., München
- Deutsche Gesellschaft Psychotraumatologie DeGPT
- EMDRIA e.V.
Die Psychosomatik beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen Körper einerseits, Gefühlen, Vorstellungen und Verhaltensweisen sowie menschlichen Beziehungen andererseits.
Psychosomatische Krankheiten entstehen, wenn diese Wechselwirkungen gestört sind und / oder von den Betroffenen nicht verstanden werden.
Eine Besonderheit der stationären psychosomatischen Behandlung besteht darin, dass die Therapie von Ihnen als Patient Ihre aktive Mitarbeit erfordert.
Stationäre psychosomatische Therapie bedeutet Behandlung durch ein multiprofessionelles Behandlerteam aus Ärzten, Psychologen, Sozialpädagogen, pflegerischen Co-Therapeuten, Krankengymnasten sowie Therapeuten für Kunsttherapie, Tanztherapie, Musiktherapie und Konzentrative Bewegungstherapie.
Für jeden Patienten wird gemeinsam ein individueller Behandlungsplan erarbeitet. Die gemeinsame Arbeit von Patient und therapeutischem Behandlerteam kann nur in einer Atmosphäre von Respekt und Verständnis erfolgreich sein.
Stationäre Therapie bedeutet die Chance, verschiedene Therapieverfahren, die sich als wirksam erwiesen haben, kombinieren zu können.
Dies ist ambulant aus finanziellen und Zeitgründen sowie in dieser Intensität nicht möglich.
Stationäre Therapie beinhaltet in besonderem Maße die Chance, das Fühlen und Erleben zu aktivieren und in die Gesamtpersönlichkeit zu integrieren.
Mit jedem Patienten werden seine individuellen Therapieziele besprochen. Das Abklingen von Beschwerden setzt voraus, sich selbst, relevante Beziehungen und die Beschwerden in ihrem Zusammenhang besser zu verstehen und zu verändern. Hierzu ist oft ein verbesserter Zugang zu den Gefühlen und dem eigenen Körper erforderlich.
Krankenhausbehandlung
Die Klinik St. Irmingard ist WHO-Modellklinik als Health Promoting Hospital und Mitglied des Deutschen Netzes Gesundheitsfördernder Krankenhäuser. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht das Wohl des Patienten. Daneben bemühen wir uns um gesundheitsfördernde Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter und versuchen Impulse für die Region zu geben.
Unsere Krankenhausabteilung für Psychosomatik und Psychotherapie hat 53 Behandlungsplätze. Die Abteilung wird von Chefarzt Dr. F. Pfitzer, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, geleitet.
Die durchschnittliche Behandlungszeit beträgt 6 bis 7 Wochen.
Bei Anmeldung durch den Hausarzt, Nervenarzt oder ambulanten Psychotherapeuten wird nur bei Bedarf ein ambulantes Erstgespräch durchgeführt. Hierbei wird die Indikation für eine stationäre Behandlung unter den Gegebenheiten unserer Einrichtung überprüft, Therapieziele werden gemeinsam festgelegt und das therapeutische Vorgehen wird mit Ihnen besprochen.
Es werden keine Kur- oder Sanatoriumsbehandlungen durchgeführt, sondern ausschließlich stationäre Krankenhausbehandlungen nach § 39 SGB V. Die Behandlungskosten werden von allen gesetzlichen Krankenkassen, Privatkrankenkassen sowie Beihilfestellen übernommen. Vor Antritt der Behandlung muss eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung eines Kostenträgers vorliegen.
Klinik St. Irmingard GmbH
Osternacher Str. 103
83209 Prien am Chiemsee
Telefon: 08051 607-0
Telefax: 08051 607-562
E-Mail: info@st-irmingard.de
Internet: www.st-irmingard.de



