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Ärztlich-psychotherapeutische Fortbildungen 2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auch bei uns in der Psychosomatik gab es ein ereignisreiches Jahr 2018, das inzwischen weitgehend hinter uns liegt.

Die Politik hat in der stationären Psychosomatik mit dem PEPP-System ein neues Vergütungs-System vorgegeben. Dies bedeutete in der Klinik St. Irmingard und der Simssee Klinik Bad Endorf einerseits, die bewährten Behandlungskonzepte zu erhalten und weiter zu entwickeln, aber gleichzeitig die Herausforderungen des neuen Vergütungssystems anzunehmen mit MDK-Prüfungen, Umstellungen in der IT etc.

Die Psychosomatik in der Gesundheitswelt Chiemgau hat inzwischen 260 Betten und vier Chefärzte, die sehr gut und wertschätzend zusammenarbeiten. Die Abteilung Psychotraumatologie (Chefarzt Dr. Heinz) ist mit 18 Betten deutschlandweit eine der größten Fachabteilungen, dennoch kämpfen wir mit längeren Wartezeiten. Kaum ein Feld innerhalb der Psychosomatik entwickelt sich im Bereich For-schung und Weiterentwicklung von Therapien so dynamisch wie die Psychotraumatologie. Dr. Heinz und unser Leitender Psychologe Herr Kratzer engagieren sich hier besonders.
Es ist eindrucksvoll zu sehen, dass bei einem Patientenkollektiv, das noch vor 25 Jahren als eigentlich nicht behandelbar galt, inzwischen eindrucksvolle Therapie-Ergebnisse erzielt werden. Unsere eigenen Daten unterstrei-chen die hohe Bedeutung einer verbesserten Emotionsregulation und der Trauma-Konfrontation für einen Therapie-Erfolg.

In der Allgemeinen Psychosomatik (Chefarzt Dr. Ehrig) haben wir das integrative Behandlungskonzept weiterentwickelt. Dr. Ehrig konnte im Juni 2018 erstmals in Deutschland eine gemeinsame Tagung der verhaltenstherapeutischen IFA und der psychodynamischen Balint-Gesellschaft bei uns in Prien ausrichten.

In der Simssee Klinik Bad Endorf (Chefarzt Michael Krüger) ist die Betten-Erweiterung auf 135 Betten mit Schaffen eines neuen Therapie-Traktes erfolgreich abgeschlossen. Für die Patienten ist es wichtig, in einem der fünf Behandlerteams einen übersichtlichen „Heimathafen“ vorzufinden. Auch wenn die Behandlerteams unterschiedliche Therapieschwerpunkte wie Burnout, chronischer Schmerz oder Angsterkrankungen haben, ist uns die gemeinsame Identität einer ganzheitlichen integrativen Psychosomatik wichtig, wozu auch partizipative Führung gehört. Bei der neuen und eigenständigen Gestaltung der Räumlichkeiten in unserem Haus B mit Texten und einem eigenen Farbkonzept fand ein Prozess der Potentialentfaltung des Teams einen besonders gelungenen Ausdruck.

In der neuen Privatklinik ChiemseeWinkel in Seebruck haben wir die Pionier-Phase, auf der grünen Wiese eine neue Klinik zu etablieren, hinter uns. Die Belegung ist konstant und erfreulich hoch. Im nächsten Jahr wollen wir das IT-gestützte Patienten-Feedback-System SNS umfassend einführen, es soll uns bei unserem Ziel, in angenehmer Atmosphäre eine hochindividuelle, intensive und wirksame Psychotherapie zu gestalten, weiter unterstützen. Natürlich unterstützen wir unsere Einweiser bzw. Patienten auch weiterhin bei der Kostenklärung mit privater Krankenkasse/Beihilfestelle und können eine sehr rasche Aufnahme anbieten.

In meiner Funktion als Strategische Leitung Psychosomatik innerhalb der Gesundheitswelt Chiemgau darf ich weiterhin unser Fortbildungsprogramm gestalten. Ich hoffe, dass uns auch in diesem Jahr eine gute Balance zwischen der Vertiefung bewährter Ansätze, dem Kennenlernen neuer Therapieverfahren sowie dem Weiterverfolgen von thematischen Linien gelungen ist. Den thematischen Akzent „Spiritualität und Psychotherapie“ von diesem Jahr führen wir mit einem Workshop zu Ethik in der Psychotherapie sowie einem Workshop zu Sinnfindung und Sinnkrisen fort.

Der jeweilige Veranstaltungsort, ob Prien, Bad Endorf oder Seebruck, ist sowohl unter der jeweiligen Veranstaltung als auch auf den Fax-Antwort-Formularen vermerkt. Da die Organisation jeweils vor Ort über das zuständige Psychosomatische Chefarzt-Sekretariat erfolgt, finden Sie unterhalb des Grußwortes auch die Anmeldeformularefür die jeweilige Klinik.

Das europaweite Thema „Datenschutzgrundverordnung“ geht natürlich auch an uns nicht vorbei. Wir speichern Ihren Namen und E-Mail-Adresse ausschließlich zum Versand unserer Fortbildungsprogramme. Wenn Sie kein Programm mehr zugesendet haben wollen, teilen Sie uns dies bitte einfach als Antwort-E-Mail mit.

Ich hoffe, dass unser umfangreiches Fortbildungsprogramm wieder Ihr Interesse findet. Für mich selbst sind unsere Fortbildungen immer eine schöne Gelegenheit, die Begegnung und den kollegialen Austausch zwischen unseren stationären Behandlerteams und Ihnen als Niedergelassenen zu pflegen.

Ich würde mich freuen, Sie bald bei einer unserer Fortbildungsveranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Herzliche Grüße aus Seebruck

Ihr Dr. med. Franz Pfitzer

Jahresübersicht und Termine des Fortbildungsprogramms 2019

Fortbildungsprogramm Psychosomatik 2019

Anmeldung Klinik ChiemseeWinkel Seebruck am Chiemsee

Anmeldung Klinik St. Irmingard Prien am Chiemsee

Anmeldung Klinik St. Irmingard Psychotraumatologie Prien am Chiemsee

Anmeldung Simssee Klinik Bad Endorf


 

 

Veranstaltungsleitung Fortbildungsprogramm Psychosomatik 2019 Klinik St. Irmingard Prien / Simssee Klinik Bad Endorf / Klinik ChiemseeWinkel Seebruck:

Dr. med. F. Pfitzer                                                                           Tel.: +49 8667-8793070

Arzt für Neurologie und Psychiatrie                                             Fax: +49 8667-8793097

Arzt für Psychotherapeutische Medizin                                       f.pfitzer@klinik-chiemseewinkel.de

Chefarzt der Privatklinik ChiemseeWinkel Seebruck

Strategische Leitung Psychosomatik der Gesundheitswelt Chiemgau

Bankverbindung Fortbildungskonto Dr. Pfitzer:

Kto. Nr. 500 672 902 Sparkasse Rosenheim BLZ 711 500 00 / Dr. Franz Pfitzer   

IBAN: DE42 71150000 0500672902  BIC: BYLADEM1ROS  


I Fortbildungsprogramm in der Klinik St. Irmingard, Prien

23. Januar 2019 - Angsterkrankungen: Diagnostik und Therapie

Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten Störungsbildern in Psychiatrie und Psychosomatik. Dennoch wirft die Diagnostik immer wieder Fragen auf. Therapeutisch können sich medikamentöse und psychotherapeutische Behandlung gut ergänzen. Der Vortrag vermittelt einen aktuellen Überblick zum State oft the Art bei Angsterkrankungen.

Datum:                         

Mittwoch, 23.01.2019            16:00 bis 17:30 Uhr

Tagungsbeitrag:        

Keiner, Anmeldung erwünscht

Tagungsleitung:

Dr. Peter Heinz, Chefarzt Klinik für Traumapsychologie

Veranstaltungsort:

Anmeldung:
     

Klinik St. Irmingard, Osternacher Str. 103, 83209 Prien

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik St. Irmingard


Referent
Prof. Dr. med. Peter Zwanzger, 
FA für Psychiatrie und Psychotherapie, ist Ärztlicher Direktor und Chefarzt Allgemeinpsychiatrie und Psychosomatik im kbo-Inn-Salzach-Klinikum Wasserburg am Inn. 

06. Februar 2019 - Ethische Fragen in der Psychotherapie: Fehler, Grenzüberschreitungen und Grenzverletzungen

 

Ethische Konflikte sind in Medizin und Krankenhäusern unvermeidlich. In den letzten Jahren haben an vielen Orten, wie Intensivstationen oder psychiatrischen Kliniken, Ethik-Komitees ihre Arbeit aufgenommen. Gerade in der Psychotherapie kommt es unweigerlich zu Situationen, in denen Grenzen – behandlungstechnisch intendiert – überschritten werden. Es kann aber auch zu Grenzverletzungen kommen, die einen leichten oder schweren Behandlungsfehler und/oder eine ethische Grenzverletzung darstellen.
Da die Grenzen fließend sind, ist es nicht immer einfach, entsprechende Grenzen zu erkennen und zu wahren, um schwere Grenzverletzungen und damit einhergehende Schädigungen von PatientInnen zu vermeiden. Neben dem Qualitätsmanagement (Fehlerkultur im Hinblick auf Organisation, Diagnostik/Indikation und Behandlung) und der fachlichen Reflexion der eigenen Tätigkeit (Supervision/Intervision) geht es um die Frage, welche persönlichen und institutionellen Faktoren Entgleisungen begünstigen bzw. wie diese vermieden werden können.

 

Datum:            

 

Mittwoch, 06.02.2019            13:00 bis 17:00 Uhr

Tagungsbeitrag: 

 

90 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Christian Ehrig, Chefarzt Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie     

Veranstaltungsort:

Anmeldung:    

Klinik St. Irmingard, Osternacher Str. 103, 83209 Prien

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik St. Irmingard


Referent: 
Dr. Jürgen Thorwart, Dipl.-Psycholog, Psychoanalytiker (DGPT) ist Vorstandsmitglied im Ethikverein e.V. und als Psychoanalytiker in Freising niedergelassen. 

27. Februar 2019 - Pathologische Beziehungsmuster

 

Neurotische und insbesondere Patienten mit Persönlichkeitsstörungen konfrontieren uns mit pathologischen Beziehungsmustern. Um diese besser wahrnehmen und einordnen zu können, ist ein Verständnis auf dem Hintergrund der frühen Entwicklungsgeschichte besonders hilfreich. So wird die Entwicklung von frühkindlichen Bindungsstörungen in ihrer Funktion als "selbstprotektive" Strategien analysiert und verständlich. Konsequenzen für die weitere Persönlichkeitsentwicklung, aber auch die Förderung von Resilienz und therapeutische Begleitung werden anhand von Videos aus der Säuglings- und Bindungsforschung sowie von Fallbeispielen aus der Praxis diskutiert.

 

Datum:            

 

Mittwoch, 27.02.2019            13:00 bis 17:00 Uhr

Tagungsbeitrag: 

 

100 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Christian Ehrig,Chefarzt Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie    

Veranstaltungsort:

Anmeldung:    

Klinik St. Irmengard, Osternacher Str. 103, 83209 Prien

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik St. Irmingard


Referent: 
Dr. Peter Schernhardt, ist klinischer Psychologe und seit 2005 Leiter der Psychotherapeutischen Fachambulanz für Babys und Kleinkinder (SPZ Traunstein), seit 2011 Ausbildungsleiter (TIA, BASKET), seit 2013 Lehrbeauftragter und Gastprofessor (Universitäten Innsbruck, Bukarest, Salzburg, Hochschulen in Wien und Zürich). Ausbildung in zahlreichen DMM Methoden und Bindungsassessments. Seit 2016 CARE-Index Trainer Infancy & Toddlers für das Family Relations Institute (Reggio Emilia & Miami). Seit 2017 Vorstand der International Association for the Study of Attachment (IASA).

06. April 2019 - 2. Priener Traumasymposium: Herausforderungen und Bewährtes in der Behandlung komplexer Traumafolgestörungen

 

Anknüpfend an die positiven Erfahrungen mit unserem ersten Priener Traumasymposium vor zwei Jahren möchten wir Sie erneut zu einer Tagung mit renommierten Referenten auf diesem Gebiet einladen. In der Psychotraumatologie ist schulenübergreifendes Denken fest verankert und bietet in besonderem Maße die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszublicken. Mit Imagery Rescripting und der Cognitive Processing Therapie möchten wir Ihnen zwei sehr erfolgreiche evidenzbasierte Methoden vorstellen. Darüber hinaus werden wir in einem Dialog von Forschung und Praxis u.a. Beiträge zum Zusammenhang von traumabedingter Dissoziation und Schmerzerleben, zur Differenzialdiagnose komplexer dissoziativer und psychotischer Störungen sowie zum Problem von Scheinerinnerungen diskutieren. Ein besonderes Anliegen ist uns der Austausch zwischen ambulanter und stationärer Traumatherapie. In diesem Zusammenhang möchten wir Sie auch über neuere Entwicklungen und Forschungsschwerpunkte in der eigenen Abteilung informieren.

Ablauf:

Ab 8.30 UhrEröffnung Tagungsbüro
09.00-09.10Begrüßung: Dr. Peter Heinz
09.10-10.10Prof. Dr. Thomas Ehring: Imagery Rescripting
10.10-11.10Prof. Dr. Rita Rosner: Cognitive Processing Therapie: Eine evidenzbasierte Methode
11.10-11.30Pause
11.30-12.30Dr. Stefan Tschöke: Die Rolle der Dissoziation in der Psychiatrie
12.30-13.00Leonhard Kratzer: Stationäre traumafokussierte Psychotherapie: Was haben wir in den letzten Jahren gelernt?
13.00-14.00Mittagspause
14.00-15.00Prof. Dr. Christian Schmahl: Trauma, Dissoziation und Schmerz
15.00-15.45Dr. Peter Heinz: Verdrängte, wiedergewonnene und falsche Erinnerungen
15.45-16.00Verabschiedung: Herr Dr. Peter Heinz

 

 

Datum:            

 

Samstag, 06.04.2019            09:00 bis 16:00 Uhr

Tagungsbeitrag: 

 

100 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Peter Heinz, Chefarzt Klinik für Psychotraumatologie Leonhard Kratzer, Leitender Psychologe der Abteilung Psychotraumatologie    

Veranstaltungsort:

Anmeldung:    

Klinik St. Irmingard, Osternacher Str. 103, 83029 Prien

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik St. Irmingard

Referenten:

Prof. Dr. Rita Rosner, Lehrstuhl für Klinische und Biologische Psychologie, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin, Past-President der Deutsch-sprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie

Prof. Dr. Thomas Ehring, Lehrstuhlinhaber Klinische Psychologie und Psychotherapie der LMU, Psy-chologischer Psychotherapeut (VT), Leiter der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz, Wissen-schaftlicher Leiter des Münchner Universitären Instituts für Psychologische Psychotherapieausbildung

Prof. Dr. Christian Schmahl, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeuti-sche Medizin, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim

Dr. Stefan Tschöke, Oberarzt Schwerpunktstation für Persönlichkeitsstörungen und Krisensituatio-nen, ZfP Süd-Württemberg Ravensburg / Weissenau

Dr. Peter Heinz, Chefarzt der Abteilung für Psychotraumatologie, Klinik St. Irmingard in Prien a. Chiemsee

Leonhard Kratzer, Leitender Psychologe der Abteilung für Psychotraumatologie, Klinik St. Irmingard in Prien a. Chiemsee

Die Teilnahmegebühr ist bis möglichst 20. März 2019 auf folgendes Konto zu überweisen:

Zahlungsempfänger: Dr. Franz Pfitzer
Bank: Sparkasse Rosenheim
IBAN: DE42 7115 0000 0500 6729 02
BIC: BYLADEM1ROS

Teilnehmer, welche erst am Tag der Veranstaltung bar bezahlen, werden gebeten, sich bereits um 8.30 Uhr beim Tagungsbüro zu melden.

In der Gebühr enthalten sind Getränke, Pausenimbiss und Mittagessen.

10. Juli 2019 - Versagens- & Prüfungsängste

 

Versagen ist in einer Leistungsgesellschaft nicht wirklich vorgesehen, für viele unserer Patienten gibt es ein inneres Lebensskript, das lautet „Wer keine Leistung bringt, hat keine Existenzberechtigung“. Dies lässt viele Menschen vor Anforderungen zurückschrecken, so dass sie unter ihren Möglichkeiten bleiben. Andere fühlen sich gestresst und fühlen sich durch die Ängste so beeinträchtigt, dass sie nicht die Leistung bringen, die ihrem tatsächlichen Potential entspricht. In einer wichtigen Prüfung versagt zu haben, kann einen Menschen zudem langfristig belasten. Aus hypnotherapeutischer Sicht sind auch störende oder quälende Symptome meist ein Hinweis auf ein dahinter liegendes Anliegen. Viele Probleme entstehen erst, wenn Menschen wichtige Schwellen nicht überschreiten, sondern vor Ihnen zurückschrecken oder an ihnen scheitern.

In diesem Seminar werden nicht nur die Hintergründe von Versagens- und Prüfungsängsten thematisiert. Vor allem werden Strategien präsentiert, welche den Betroffenen helfen, Anforderungen und Herausforderungen mit den richtigen Einstellungen und Strategien zu begegnen.
Die spezifischen therapeutischen Vorgehensweisen werden über Fallbeispiele und Demonstrationen erläutert.

  • Der Umgang und die Bewältigung von Prüfungsängsten
  • Optimale Vorbereitung auf Prüfungen und andere Herausforderung
  • Aktivierung von hilfreichen Ressourcen und Fähigkeiten
  • Strategien zur Reduzierung von Stress und zum Umgang mit Drucksituationen
  • Versagensängste auf sexuellem Gebiet (vom Stress zur Lust)

 

Datum:            

 

Mittwoch, 10.07.2019            14:00 bis 17:30 Uhr

Tagungsbeitrag: 

 

100 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Christian Ehrig, Chefarzt Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie    

Veranstaltungsort:

Anmeldung: 

Klinik St. Irmingard, Osternacher Str. 103, 83209 Prien

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik St. Irmingard

Referent:
Dipl.-Psych. Ortwin Meiss
ist Lehrtherapeut der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut Hamburg. Er arbeitet in freier Praxis als Psychotherapeut und Trainer. Er ist Autor verschiedener Fachartikel und ein gefragter Referent. Ortwin Meiss ist auch ein sehr erfolgreicher Mentaltrainer für Spitzensportler, Konzepte der Hypnotherapie wendet er besonders kreativ, effizient und pragmatisch an, z. B. in seinem 2016 erschienenen Buch „Hypnosystemische Therapie bei Depression und Burnout“.

12. Juli 2019 - Trauma und Justiz: Was Psychotherapeuten über Recht und Gesetz wissen sollten

 

„In einem Strafverfahren werden Opfer retraumatisiert“, diese Aussage liest man häufig. Auch die Opferrechtsreformgesetze und der Einrichtung staatlicher Opferhilfestellen und Zeugenbetreuungseinrichtungen haben daran kaum etwas ändern können.

Und stimmt diese Aussage? Und wenn ja- kann ich meiner Patientin, meinem Patienten überhaupt zu einer Strafanzeige raten? Und im Fall eines Strafverfahrens- was wäre dann meine Rolle als Therapeut? Diese Fragestellungen sollen in der Veranstaltung näher beleuchtet werden. Ziel des Workshops ist es, mit Fallbeispielen und einer nichtjuristischen Terminologie den Teilnehmern eine realistische Einschätzung der Risiken und Vorteile eines Strafprozesses zu vermitteln. Hierzu sollen die Vorgehensweise der Justiz, die Stellung des Opfers im Verfahren sowie Möglichkeiten und Grenzen der Opferschutzvorschriften näher beleuchtet werden. Einen besonderen Schwerpunkt wird dabei die durch neuere Rechtsprechung akut gewordene Frage nach dem Spannungsverhältnis von Therapie und Strafprozess bilden - wann darf eine verarbeitende Therapie überhaupt einsetzen, wenn gleichzeitig auch ein Strafprozess anhängig ist oder das Opfer überlegt, Anzeige zu erstatten?

 

Datum:            

 

Freitag, 12.07.2019            10:00 bis 18:00 Uhr

Tagungsbeitrag: 

 

100 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Peter Heinz, Chefarzt Klinik für Psychotraumatologie    

Veranstaltungsort:

Anmeldung:    

Klinik St. Irmingard, Osternacher Str. 103, 83209 Prien

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik St. Irmingard

Referentin: 
Kirsten Böökhat Rechtswissenschaften in Osnabrück studiert und sich früh auf das Strafrecht spezialisiert. 1991 hat sie bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig als Proberichterin in einem Jugenddezernat ihre Justizlaufbahn begonnen. Über das Dezernat für sexuelle Gewalt, das Frau Böök 1994 übernommen hatte, ist sie vertieft mit Opferschutzbelangen in Kontakt gekommen. Sie hat an den Vorarbeiten zur Gründung der Stiftung Opferhilfe mitgewirkt. Ab dem Jahr 2000 war sie dann für mehrere Jahre Vorstandsvorsitzende der Stiftung Opferhilfe in Braunschweig. Hierüber ist Kirsten Böök in den interdisziplinären Austausch mit Psychologen und Psychiatern gekommen und hat daraufhin das Buch „Trauma und Justiz“ gemeinsam mit dem Traumatherapeuten Prof. Dr. Sachsse verfasst. Nach einer einjährigen Abordnung in die stellvertretende Leitung der Jugendanstalt Hameln war Frau Böök bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig Abteilungsleiterin in der Abteilung für Tötungsdelikte. Seit Juli 2018 leitet sie im Niedersächsischen Justizministerium das für Personal, Haushalt und Organisation des Justizvollzuges zuständige Referat. Sie ist gleichwohl weiter im Bereich Opferschutz engagiert, hat in diesem Jahr an zwei weiteren Büchern zum Opferschutz mitgewirkt und ist Referentin auf vielen, auch internationalen Tagungen zu dem Thema „Trauma und Justiz“.

13. November 2019 - Scham- und Schuldgefühle bei Gewaltüberlebenden

 

Wo der/die TäterIn sich nicht schämt, da schämt sich das Opfer. Schamlose Übergriffe körperlicher, psychischer und/oder sexueller Art auf der einen Seite, entsetzliches Beschämtsein auf der anderen, das kennzeichnet einiges von der Dynamik in Täter-Opfer-Beziehungen. Ähnliches gilt für Schuldgefühle: „Wenn ich nur...schneller, schöner, klüger, braver…, einfach anders gewesen wäre“, dann wäre es vielleicht nicht passiert, so denken viele Gewaltüberlebende, und ringen oft lebenslang mit den Gefühlen und Gedanken wie „Ich bin falsch, ich mache alles falsch“ oder „War ich an all dem selbst schuld?“. Wie gehen wir mit diesen Gefühlen in der Psychotherapie um? Was hilft, diese Dynamik zu verstehen? Wie reinszenieren sich die zugrundeliegenden Bindungsstrukturen in der Therapie? Und was kann helfen, diese oft tiefsitzenden negativen Selbstzuschreibungen zu verändern?

 

Datum:            

 

Mittwoch, 13.11.2019            14:00 bis 18:00 Uhr

Tagungsbeitrag: 

 

100 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Peter Heinz, Chefarzt Klinik für Psychotraumatologie    

Veranstaltungsort:

Anmeldung:    

Klinik St. Irmingard, Osternacher Str. 103, 83209 Prien

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik St. Irmingard


Referentin:
Dipl.-Psych. Michaela Huber
ist psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung. Sie ist Mitbegründerin des Zentrums für Psychotraumatologie in Kassel. Als erste Vorsitzende der deutschen Sektion der ISSD (International Society for the study of dissociation) wurde sie 2008 mit dem Bundesverdienstkreuz und auch international für ihre Verdienste auf dem Gebiet der Forschung und Fortbildung zum Thema der schweren posttraumatischen und dissoziativen Störungen geehrt. Wichtige Veröffentlichungen sind u.a.: „Multiple Persönlichkeiten“ sowie das zweibändige Lehr-buch „Wege der Traumabehandlung“. In Deutschland ist sie Gründerin der Deutschen Gesellschaft für Trauma- und Dissoziation. 2013 durften wir den Jahreskongress der DGTD in der Simssee Klinik Bad Endorf mit Satellitensymposium in der Klinik St. Irmingard Prien abhalten.

II Fortbildungsprogramm in der Klinik ChiemseeWinkel, Seebruck

10. April 2019 - Einführung in die Grundlagen von Brainspotting

Der Workshop bietet eine Einführung in die Prinzipien des Brainspottings (BSP), der neurobiologischen Grundlagen und Hypothesen zum BSP sowie eine Erläuterung und Demonstration des „dual attunement“ und des „uncertainty-principle“. Das Motto von BSP lautet: „Where you look affects how you feel“ - wohin wir schauen, hat Einfluss darauf, wie wir uns fühlen. Über den sog. Brainspot wird diejenige relevante Blickorientierung gefunden, die angesichts der Aktivierung belastender Erfahrungen mit der stärksten Körper-Reaktion des Klienten einhergeht und dementsprechend auf die Aktivierung stress- bzw. trauma-assoziierter Hirnprozesse schließen lässt. Im Sinne einer Aufmerksamkeitsverschiebung unterstützt die fokussierte Augenposition den Abruf belastungsrelevanter Gedächtnisinhalte und verhilft zu einer besseren Selbstregulation.

Es wird eine theoretische Einführung zum Auffinden eines „Brainspots“ angeboten:

  • das äußere Fenster („outside window“)
  • das innere Fenster („inside window“)
  • gaze-spotting
  • über eine Körper-Ressource

Zu einem der Zugangswege („Accesses“) findet eine Live-Demonstration unter geschützten Realbedingungen statt. Anschließend können die Teilnehmer ausführlich Fragen zum Vorgehen und zum Verfahren stellen.
Tatsächlich scheint BSP tiefere Verarbeitungs-Ebenen des Mittelhirns anzusprechen und verbleibt also nicht auf der kognitiven Ebene. Durch traumatische Erfahrungen verloren gegangene Homöostase und Selbstregulation kann durch Brainspotting wiederhergestellt werden.

Insofern hat sich dieses Verfahren als ausgesprochen Klienten-schonend erwiesen.

Workshop mit Dipl.-Psych. Sabrina Steffen und Dipl.-Psych. Gerhard Wolfrum

Datum:            

 

Mittwoch, 10.4.2019          13:00 bis 17:00 Uhr

Tagungsbeitrag: 

 

100 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Franz Pfitzer, Chefarzt Klinik ChiemseeWinkel

Veranstaltungsort:

Anmeldung:

Klinik ChiemseeWinkel, Römerstr. 17, 83358 Seebruck

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik ChiemseeWinkel

 
Referenten:
 Dipl.-Psych. Sabrina Steffen ist Diplom-Psychologin und Psychoanalytikerin in eigener Praxis in Prien. Traumatherapeutische Ausbildung in PITT,EMDR, Somatic Experiencing. Sie ist Brainspotting-Therapeutin und Supervisorin.

Dipl.-Psych. Gerhard Wolfrum
 ist klinischer Psychologe, Psychoanalytiker und Gruppenpsychotherapeut. Traumatherapeutische Ausbildung in psychodynamischer Traumatherapie und EMDR, er ist Dozent und Supervisor am ZPTN sowie Gründungsmitglied des Traumahilfezentrums München. Von 2009 bis 2013 hat er das Zentrum für Psychotraumatologie an der BG-Klinik für Berufskrankheiten in Bad Reichenhall geleitet. Er ist klinischer Brainspotting-Therapeut und Supervisor. 

29. Mai 2019 - Empirische Sinnforschung: Sinnfragen in der Psychotherapie / Aktuelle Erkenntnisse und praktische Anwendbarkeit

Eine Vielzahl von Studien der letzten Jahre belegt, dass Lebenssinn ein wichtiger Faktor ist, wenn es um seelische und körperliche Gesundheit geht. Sinnerfüllung geht einher mit Selbstregulationsfähigkeiten verschiedenster Art und beeinflusst den Umgang mit psychischen Störungen. Sie erhöht Gesundheitsverhalten und körperliche Funktionstüchtigkeit und verringert Schmerzwahrnehmung und Symptombelastung. Bei Kontrolle aller relevanten Bedingungen reduziert eine hohe Sinnerfüllung das Sterblichkeitsrisiko um ca. 23%.  Wie können diese Zusammenhänge erklärt werden? In dieser Fortbildung werden die motivierende und moderierende Rolle der Sinnerfüllung illustriert, sowie die destruktiven Folgen von Sinnkrisen. Verschiedene Biomarker des Immunsystems, des kardiovaskulären und des neuroendokrinen Systems stehen als mögliche Vermittler zur Debatte. Auch die Genexpression scheint durch die Sinnhaftigkeit persönlichen Handelns beeinflusst zu werden. In verschiedenen Ländern wurden in den letzten Jahren Sinn-Interventionen entwickelt und empirisch validiert. Sie werden ausführlich vorgestellt. Anschließend besteht die Möglichkeit, mindestens eine dieser Interventionen in Einzel- oder Paararbeit kennenzulernen. 

Datum:            

 

Mittwoch, 29.05.2019             13:00 bis 17:00 Uhr

Tagungsbeitrag: 

 

100 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Franz Pfitzer, Chefarzt Klinik ChiemseeWinkel

Veranstaltungsort:

Anmeldung:    

Klinik ChiemseeWinkel, Römerstr. 17, 83358 Seebruck

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik ChiemseeWinkel

Referentin:
Prof. Dr. Tatjana Schnell ist assoziierte Professorin für Persönlichkeits- und Differentielle Psychologie am Institut für Psychologie der Universität Innsbruck, Österreich. Auf der Universitätswebsite www.sinnforschung.org geben sie und ihr Team allgemeinverständliche Einblicke in die internationale Sinnforschung. 

12. Juni 2019 - Therapeutischer Umgang mit Freeze-Phänomenen

Bei hohem oder traumatischem Stress stehen uns Menschen, genauso wie den Säugetieren, grundsätzlich die Strategien der „Drei F“ zur Verfügung: Fight, Flight, Freeze. Woltemade Hartmann hat in den letzten Jahren das Lebensfluss-Modell von Peter Levine kontinuierlich weiterentwickelt und uns Konzepte, vor allem zur hypnotherapeutischen Behandlung von traumatischen Über- und Untererregungszuständen vermittelt. Bei Extrem-Stresssituationen können in jedem System Freeze-Zustände auftauchen: Bei bestimmten Ego-States, dem Individuum als Ganzen, in Gruppen oder Organisationen. Dies ist nicht immer leicht zu diagnostizieren. Woltemade Hartmann stellt ein Modell vor, Freeze-Zustände zu erkennen und zu verstehen. Der Workshop wird seine Intensität wieder dadurch gewinnen, dass er in einer Live-Demonstration darstellen wird, wie sich solche eingefrorenen Ego-States oder Systeme ansprechen und aktivieren lassen und gezielt zur Bewältigung, Stärkung und Stabilisierung des jeweiligen Systems konstruktiv genutzt werden können.
 

Datum:            

 

Mittwoch, 12.06.2019              13:00 bis 17:00 Uhr

Tagungsbeitrag: 

 

100 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Franz Pfitzer, Chefarzt Klinik ChiemseeWinkel

Veranstaltungsort:

Anmeldung:    

Klinik ChiemseeWinkel, Römerstr. 17, 83358 Seebruck

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik ChiemseeWinkel

Referent:
Dipl.-Psych. Woltemade Hartmann kommt einer der bekanntesten Hypnotherapeuten zu uns. Als Südafrikaner spricht er fließend Deutsch, er ist ein außerordentlich vielseitiger und kreativer Therapeut mit langjähriger klinischer Erfahrung im Bereich der Traumatherapie, Hypnotherapie und Ego-State-Therapie. 

Seine Ausbildung im Bereich Ego-State hat er noch bei John Watkins abgeschlossen und u. a. die „TeileTagung“ in Heidelberg und im Februar 2013 den zweiten Weltkongress Ego-State-Therapie in Südafrika organisiert. Er ist Vorsitzender der internationalen Ego-State-Society und ein international gefragter Referent.

 

20. September 2019 - Body 2 Brain

Die Body 2 Brain Methode wurde von der Neurologin und Körperpsychotherapeutin Dr. Claudia Croos-Müller entwickelt. Sie beruht auf den neurowissenschaftlichen Erkenntnissen der wechselseitigen Beeinflussung von Körper und Gefühlen: Embodiment. Einfache Körperinterventionen werden von den meisten Klienten sehr gut angenommen, sie werden als Zuwendung und stützende Funktion er-lebt. Bei der Body 2 Brain Methode wird mit zahlreichen körperorientierten Elementen die Autonomie und das Gefühl der Selbstwirksamkeit der Klienten gestärkt. Der Vorteil dieser Methode: Sie ist leicht umzusetzen, unauffällig und somit alltagstauglich. Die Körpercodes eignen sich für eine Vielzahl von Störungen. Darüber hinaus kann auch die Therapeutin/der Therapeut bei der Anleitung der Klienten für sich selbst ressourcenorientiert arbeiten im Sinne einer Selbstfürsorge. In diesem Workshop werden Grundlagen vermittelt und erste Erfahrungen mit der Methode gemacht.

Datum:            

 

Freitag, 20.09.2019                  09:00 bis 17:00 Uhr

Tagungsbeitrag: 

 

100 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Franz Pfitzer, Chefarzt Klinik ChiemseeWinkel

Veranstaltungsort:

Anmeldung:    

Klinik ChiemseeWinkel, Römerstr. 17, 83358 Seebruck

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik ChiemseeWinkel

Referentin:
Dr. med. Claudia Croos-Müller, Ärztin für Neurologie und Psychotherapie, Traumatherapeutin, Europa-zertifizierte EMDR-Therapeutin, KBT-Therapeutin, Balint Gruppenleiterin, ehemalige leitende Ärztin am Klinikum Rosenheim. Sie hat die Body 2 Brain ccm® Methode entwickelt.

09. Oktober 2019 - Restoration Therapy: Das Heilen von Beziehungen

Restoration Therapy (RT) ist ein neuer Zugang in der Diagnostik und als Behandlungsansatz zum Heilen von Beziehung. RT ist in Einzel-, Paar- und Familientherapie anwendbar und integriert psychodynamisches Verstehen, Neurobiologie und den verhaltenstherapeutischen Aufbau neuer Skills. Sie er-möglicht Menschen, ein tiefes Verstehen ihrer Identität in der Mehr-Generationen-Perspektive zu gewinnen sowie ein neues Verständnis von Beziehungsmustern und den Aufbau von konstruktiverem Verhalten. Bedeutsame Beziehungen ruhen, bildlich gesprochen, auf zwei Säulen: Liebe und Vertrauen. Die Erfahrung von Liebe und Zuwendung prägt die Identität, die Erfahrung von vertrauenswürdigen Beziehungen (oder das Fehlen von Vertrauen) bestimmt hingegen wesentlich das Verhalten. Verletzungen im Bereich von Liebe und/oder Vertrauen führen zu seelischem Schmerz, der als psychischer Hochstress mit einem Kampf- oder Fluchtmuster beantwortet wird und als „destructive entitlement“ oft über Generationen weitergereicht wird. Restoration Therapy bietet fundierte, auch achtsamkeitsbasierte Strategien, um wirksame und anhaltende Veränderungen in Systemen zu bewirken.
  

Datum: 
Tagungsbeitrag:
     

 

Mittwoch, 09.10.2019, 13:00 – 17:00 Uhr
50 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Franz Pfitzer, Chefarzt Klinik ChiemseeWinkel

Veranstaltungsort: 

Klinik ChiemseeWinkel, Römerstr. 17, 83358 Seebruck

Anmeldung:

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Klinik ChiemseeWinkel

Referent:
Dr. Franz Pfitzer 
ist Arzt für Neurologie und Psychiatrie sowie FA für Psychosomatik. Er hat ab 1989 die Psychosomatik der Klinik Str. Irmingard geleitet und ab 2004 zusätzlich als Chefarzt die Psychosomatik in der Simssee Klinik Bad Endorf aufgebaut. Seit Januar 2017 ist er Chefarzt und Ärztliche Leitung der Psychosomatischen Privatklinik ChiemseeWinkel in Seebruck.


 

 

III Fortbildungsprogramm in der Simssee Klinik, Bad Endorf

26./27. Juli 2019 - Der Weg vom hilflosen Leiden zur Arbeit an berechtigten eigenen Anliegen: Hypnosystemische Konzepte für die therapeutische Kooperation mit Menschen mit langjährigem Leiderleben

PatientInnen, die zu uns kommen, gehen nicht achtsam und fürsorglich mit sich um. Sie haben zu-meist längere leidvolle Lebensphasen hinter sich und bringen viele negative Vorerfahrungen und Erlebnisse von häufigem Scheitern, fehlender Selbstwirksamkeit, Ohnmacht und Hilflosigkeit mit.
Häufig lassen sich systemische Widersprüche beobachten, hohe Ansprüche gehen mit mangelndem Mut, dem Fehlen von Zielen oder einem Erleben von großer Inkompetenz in der Zielerreichung einher.
Hypnosystemische Konzepte bieten auch in zunächst unlösbar erscheinenden Situationen oder bei als schwierig erlebten Patient*Innen hilfreiche, oft neue und wirksame Strategien an, um rasch und nach-haltig Veränderungsprozesse anzustoßen. Ein hypnotherapeutisches Verständnis von Symptomen und Leid ermöglicht die Übersetzung von Symptomerleben in nutzbares Wissen über berechtigte An-liegen und therapeutische Ziele. Regressives Erleben kann dann auch als Quelle der Weiterentwicklung genutzt werden.

Die Seminarinhalte werden in kurzen Theorieeinheiten, Demonstrationen und Übungseinheiten den TeilnehmerInnen vermittelt. Das Seminar ist so gestaltet, dass auch Kolleg*Innen ohne explizite hypnotherapeutische Weiterbildung von dem Seminar profitieren können.  Besonderer Wert wird auf die Umsetzung und Integration des Erlernten in die eigene therapeutische Praxis gelegt.

Datum: 

Tagungsbeitrag:
     

 

Freitag, 26.07.2019, 13:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 27.07.2019, 10:00 – 17:00 Uhr
150 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Michael Krüger, Chefarzt Klinik für ganzheitliche integrative Psychosomatik und Psychotherapie 

Veranstaltungsort: 

Simssee Klinik Bad Endorf, Ströbinger Str. 18a, 83093 Bad Endorf

Anmeldung:

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Simssee Klinik 

Referent:
Dr. Reinhold Bartl
 ist klinischer Psychologe, hypnosystemischer Psychotherapeut, Coach und Supervisor. Er leitet das Milton Erickson Institut Innsbruck und arbeitet als niedergelassener Psychotherapeut mit dem Schwerpunkt auf der Zusammenarbeit mit Menschen mit Suchtdiagnosen, Burn-Out-Erleben und Erschöpfungsdynamiken sowie als Coach von Führungskräften, (Spitzen-)-SportlerInnen und Menschen mit „Bühnenberufen“. Er ist Autor von Fach-DVD’s und –Artikeln. Im Juli 2018 hat Dr. Bartl anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Milton Erickson Gesellschaft Innsbruck eine sehr gelungene internationale Tagung „Augenhöhe in Psychotherapie und Beratung“ veranstaltet.

15./16. November 2019 - Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik OPD-2

Das Erscheinen der OPD im Jahr 1996 stellte sicherlich einen Meilenstein dar, eine gemeinsame Sprache für psychodynamisch arbeitende Therapeuten zu finden.
Die 2006 erschienene OPD-2 wird ständig weiterentwickelt, aktuell z. B.  für die Bereiche Forensik und Sucht. Die OPD wird zunehmend auch zur Therapiesteuerung und Therapieevaluation genutzt. Bei Begutachtungen, Psychotherapieanträgen für die Krankenkassen etc. wird die OPD als weitgehend selbstverständlich vorausgesetzt.
Nach einer kurzen Einführung in die Grundlagen der OPD sollen v. a. die Konflikt- und Strukturachse anhand von Fallvignetten erarbeitet werden. Im Zentrum des Workshops wird wieder ein ausführliches Live-Interview stehen. Das gemeinsame Besprechen der Interview-Ratings und der regelmäßige Brückenschlag zur klinischen Praxis werden den Workshop sicherlich wieder spannend und lebendig machen.
  

Datum: 

Tagungsbeitrag:
     

 

Freitag, 15.11.2019, 10:00 – 18:00 Uhr
Samstag, 27.07.2019, 09:00 – 17:15 Uhr
160 Euro

Tagungsleitung:

 

Dr. Michael Krüger, Chefarzt Klinik für ganzheitliche integrative Psychosomatik und Psychotherapie 

Veranstaltungsort: 

Simssee Klinik Bad Endorf, Ströbinger Str. 18a, 83093 Bad Endorf

Anmeldung:

Anmeldung bis spätestens 10 Tage vor Veranstaltung ausschließlich über Anmeldeformular an Sekretariat Simssee Klinik

Referent:
Prof. Dr. Henning Schauenburg 
ist Nervenarzt und Psychoanalytiker, er war langjährig leitender Oberarzt der Psychosomatischen Universitätsklinik Göttingen. Seit 2006 ist er stellvertretender ärztlicher Direktor der Universitätsklinik Heidelberg. Er ist seit Jahren Ausbildungsreferent und Mitglied im Koordinationsrat des Arbeitskreises OPD. Seine Forschungsschwerpunkte sind die klinische Bindungsforschung, Psychotherapie der Depression, Psychokardiologie, Psychotherapie-Ergebnisforschung und Prozessdarstellung in der stationären Psy-chotherapie, wozu er einen sehr interessanten Fragebogen entwickelt hat. Seit 2006 ist er Mitherausge-ber der einzigen Therapieschulen-übergreifenden Fachzeitschrift: „Psychotherapie im Dialog“, 2014-2016 war er Fachvertreter der DGPM und Co-Autor der neu überarbeiteten, für uns Psychotherapeuten klinisch relevanten S3-Leitlinie „Depression“.

 

IV Seminarreihe „Das Synergetische Navigationssystem SNS“

1. Seminarreihe „Das Synergetische Navigationssystem SNS“ Fortbildungsreihe in Salzburg und Seebruck mit Prof. Dr. Günter Schiepek
  • Monitoring und Steuerung von Veränderungsprozessen in Psychotherapie und Beratung
  • Zertifizierungslehrgang "Synergetisches Prozessmanagement" unter Anwendung des Synergetischen Navigationssystems (SNS)

Die Gestaltung und Förderung von Veränderungsprozessen in Beratung, Organisationsentwicklung und Psychotherapie stellen uns vor besondere Herausforderungen. Solche Prozesse sind weder ein-fach vorhersehbar noch intentional steuerbar. Gleichzeitig sind mehrere Systemebenen zu berücksichtigen und die Informationen von gestern sind nicht selten heute schon überholt. Die Komplexitätswissenschaften liefern in dieser Situation geeignete Verständnisgrundlagen sowie Methoden, um die Eigendynamik von Selbstorganisationsprozessen wirkungsvoll zu unterstützen, zu gestalten und zu evaluieren.

In dieser Weiterbildung werden die hierfür notwendigen Kompetenzen vermittelt. Verständnis und Modellierung komplexer Systeme kann heute als Schlüsselkompetenz in vielen Disziplinen und Anwendungsfeldern gelten (Systemkompetenz). Inzwischen stehen auch Technologien zur Verfügung, um Veränderungsprozesse auf der Höhe des Geschehens abzubilden. Insbesondere Monitoring-Systeme und ihre Einsatzmöglichkeiten zur Prozessbegleitung und –gestaltung werden vorgestellt. Die Integration von Datenerfassung, Datenanalyse und Visualisierung ermöglicht dabei ein optimales Feedback. Mögliche Anwendungsfälle sind Psychotherapie, Beratung/Coaching sowie in Team- und Organisationsentwicklung. Technologien des Real-Time Monitoring liefern eine valide Basis für Mikroentscheidungen im Prozess, für kooperative Feinsteuerung und für die Evaluierung.

Prof. Dr. Günter Schiepek ist Professor der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg, so-wie an der LMU München. Gastprofessor an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und an der Donau Universität Krems, sowie Leiter des Instituts für Synergetik und Psychotherapieforschung an der PMU Salzburg. Er ist wissenschaftlicher Beirat zahlreicher Institute, Verbände und Fachzeitschriften, er hat 20 Bücher und etwa 150 auch internationale Beiträge in Zeitschriften und Büchern publiziert. 

 

 

Zertifizierungslehrgang "Synergetisches Prozessmanagement"

 

 

Veranstalter:

Institut für Synergetik und Psychotherapieforschung, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg

In Kooperation mit:

Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste

Center for Complex Systems

salzburg.academy

Klinik St. Irmingard, Prien

Adressaten:



Kursleitung und Referenten:

Ärztliche Leitung:

Psychologische Leitung:

Orte:



Dauer:

Fortb. Punkte:

Methoden:





Kosten:



Anmeldung:


Abschluss:




Info zu SNS:

Ärzte/-innen, Psychologen/-innen, Psychotherapeuten/-innen, Berater/-innen, Arbeits- und Organisationspsychologen/-innen, Verantwortliche für Organisationsentwicklung

Univ.-Prof. Dr. Günter Schiepek, Mag. Helmut Schöller, Msc., Dipl.-Psych. Leonhard Kratzer


Primarius Univ. Prof. Dr. Wolfgang Aichhorn, MBA


Dipl.-Psych. Leonhard Kratzer (psychologische/psychotherapeutische Leitung). 

Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg,
Strubergasse 2
Klinik ChiemseeWinkel, Seebruck, am Chiemsee, Römerstr. 17.

Fünf zweitägige Blöcke (Do/Fr) zu je 16 Einheiten (à 45 Minuten)

Ärztekammer Salzburg: 16 DFP / Modul, PTK Bayern: 19 / Modul

Workshops, Arbeitsgruppen, Kleingruppenarbeit, praktische Übungen, Fallkonferen-zen. Für alle Module werden dokumentierte Lernerfolgskontrollen angeboten. Vorbe-reitendes und ergänzendes Selbststudium anhand von Fachliteratur und dem Syner-getischen Navigationssystem als Lehrmittel.

2.390 Euro. Die Teilnahmegebühr schließt die Nutzung des Synergetischen 
Navigationssystems (SNS) über einen Zeitraum von einem Jahr ein.

Online auf www.salzburg.academy/node/88,
E-Mail an synergeticssalzburgacademy

Zertifikat über den erfolgreichen Abschluss des Lehrgangs nach positiver Beurteilung einer schriftlichen Abschlussarbeit und der Dokumentation der praktischen Durchführung eines klinischen oder nicht-klinischen Veränderungsprozesses.

www.ccsys.de

 

 

Modul

Termine 2019

Ort

1

Donnerstag, 21. Februar, 9h-19h

Freitag, 22. Februar, 9h-17h

Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, Strubergasse 21

2

Donnerstag, 14. März, 9h-19h

Freitag, 15. März, 9h-17h

Klinik ChiemseeWinkel, Seebruck am Chiemsee, Römerstr. 17

3

Donnerstag, 11. April, 9h-19h

Freitag, 12. April, 9h-17h

Klinik ChiemseeWinkel, Seebruck am Chiemsee, Römerstr. 17

4

Donnerstag, 6. Juni, 9h-19h

Freitag, 7. Juni, 9h-17h

Klinik ChiemseeWinkel, Seebruck am Chiemsee, Römerstr. 17

5

Donnerstag, 19. September, 9h-19h

Freitag, 20. September, 9h-17h

Paracelsus Medizinische Privatuniversität, Salzburg, Strubergasse 21

 

 

 

 

 

Ausblick

EMDR Grundkurs Level I

Durch Beharrlichkeit und einen langjährigen guten Kontakt zum EMDR-Institut ist es uns gelungen, das EMDR-Institut und Dr. Arne Hofmann davon zu überzeugen, wie sinnvoll es ist, wieder einen EMDR Level 1-Kurs nicht nur in München oder anderen deutschen Großstädten, sondern auch bei uns im Chiemgau anzubieten. 

EMDR ist als gut validiertes Verfahren aus der modernen Traumatherapie nicht mehr weg zu denken. Die Anerkennung als wissenschaftlich fundierte Methode zur Behandlung der PTBS erfolgte bereits 2006. Da das Spektrum der Traumafolgestörungen nicht nur die PTBS, sondern auch Ängste, Süchte, Persönlichkeitsstörungen umfasst, entwickelt sich auch EMDR dynamisch weiter mit neuen Anwendungsmöglichkeiten, z. B. bei Ängsten, chronischer Depression oder Sucht. In diesem Jahr hat uns Dr. Hofmann klinische Erfahrungen und neue Studien zur Anwendung von EMDR bei klinischen Problemfällen, nämlich der chronifizierten Depression, nahegebracht. Diese Therapiekonzepte sind vielversprechend und, wie ich finde, auch konzeptionell sehr überzeugend. 

Im Jahr 2020 werden wir - in Zusammenarbeit mit dem EMDR-Institut in Bergisch-Gladbach - wieder einen zertifizierten Ausbildungsgrundkurs zu uns an die Simssee Klinik holen.

EMDR Grundkurs Level I

 

DatumFreitag, 13.03.2020, 15:00 bis 19:00 Uhr
Samstag, 14.03.2020, 09:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, 15.03.2020, 09:00 bis 17:30 Uhr
PraxistagSamstag, 09.05.2020, 09:00 bis 18:00 Uhr     
Tagungsleitung (voraussichtlich)Dr. Barbara Beckrath-WilkingEMDR-Supervisorin
Dr. Karsten BöhmEMDR-Supervisor, 
Leiter Privatklinik Friedenweiler
VeranstaltungsortSimssee Klinik, 83093 Bad Endorf
Raum Simssee (Eingang Haus C)


Klärung Teilnahmevoraussetzungen und Anmeldung nur über EMDR-Institut (info@emdr-institut.de)

 



Weiterbildungsermächtigung für Ärzte (m/w)

Weiterbildungsermächtigung Klinik St. Irmingard GmbH in Prien am Chiemsee

Psychosomatik
3 Jahre Psychosomatik
6 Monate Psychiatrie
Onkologie
18 Monate Innere Medizin
Kardiologie
18 Monate Innere Medizin