Fortbildungsakademie für Fachpublikum

Aus der Praxis | Für die Praxis.

Die Fortbildungsakademie der Klinik für Psychotraumatologie der Klinik St. Irmingard setzt es sich zum Ziel, praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Fortbildungsveranstaltungen zu allen Teilgebieten der Psychotraumatologie anzubieten.

Aktueller Hinweis: Der Inhalt dieser Website befindet sich in der Erstellung und wird laufend aktualisiert.


Fortbildungsangebote der Fortbildungsakademie

Aktuelle Planungen | Unser Anspruch

Gegenwärtig planen wir primär digitale Fortbildungen. Mit diesen möchten wir ein Forum schaffen, in dem Sie sich bequem von zuhause mit den brennendsten Fragen und den spannendsten Entwicklungen der Psychotraumatologie in Klinik und Forschung auseinandersetzen können.

Alle Online-Fortbildungen sind über die bayerische Psychotherapeutenkammer oder Ärztekammer zertifiziert, so dass Sie nebenbei ganz einfach Fortbildungspunkte sammeln können. 


Expert:innen und Themen
Unser Anspruch ist es, Ihnen Fortbildungen der renommiertesten Expert:innen der Psychotraumatologie anbieten zu können. Darüber hinaus möchten wir Ihnen gerne aus unserer eigenen Praxis und Forschung berichten.


Über uns. Wer wir sind.

Die Klinik für Psychotraumatologie der Klinik St. Irmingard, Prien am Chiemsee, besteht aus einer Traumastation, einer Traumaambulanz (bestehend aus einer psychosomatischen Institutsambulanz für komplexe Traumafolgestörungen sowie einer OEG-Ambulanz) und einer Fortbildungsakademie.


Psychotraumatologie. Was wir tun.

Die Psychotraumatologie hat sich in Forschung und Praxis fest als eigene Disziplin etabliert und es liegen heute wirksame und sichere Behandlungsmethoden vor.

Gleichzeitig bleibt die Behandlung von Menschen, die an Traumafolgestörungen leiden, herausfordernd. Heterogenität und Komorbidität können die Behandlungsplanung ebenso erschweren wie die typischen Brüche im Erleben und Verhalten komplex traumatisierter Patient:innen. Auch bei leitliniengerechter Psychotherapie zeigen sich häufig Therapieabbrüche oder stagnierende Verläufe. Darüber hinaus erreicht traumafokussierte Psychotherapie noch zu selten stigmatisierte und marginalisierte soziale Gruppen wie Sexarbeiter:innen, Betroffene häuslicher Gewalt oder Geflüchtete. Es gibt viel zu tun.


Jubiläums-Symposium | Wir feiern 10 Jahre Traumastation

Experten-Symposium am 16. Juli in der Klinik St. Irmingard | Schwerpunkte: Psychotraumatologie im Wandel | Häusliche Gewalt

Vorwort

Sehr geehrte Kolleginnen, sehr geehrte Kollegen, nach langer pandemie-bedingter Pause wagen wir es, in der Klinik St. Irmingard wieder ganz in Präsenz ein Symposium zu veranstalten, um uns mit Ihnen fortzubilden, fachlich wie auch privat auszutauschen und auch ein wenig zu feiern!

Vor 10 Jahren haben wir unsere Traumastation eröffnet. Das gibt uns Anlass zurückzublicken, was sich in diesen Jahren entwickelt hat. An der Nahtstelle der Gegenwart zur Zukunft befinden sich die Traumaambulanz und die Fortbildungsakademie für Psychotraumatologie, die wir Ihnen vorstellen möchten.

Der Vormittag steht unter dem Motto „Psychotraumatologie im Wandel“. Einen solchen gibt es in der Klassifikation und im Verständnis von Traumafolgestörungen durch die Einführung der ICD 11, über die uns Dr. Matthias Knefel, Universität Wien, berichtet.

Dr. Leonhard Kratzer gibt uns einen Einblick in die Nutzung von Netzwerkmodellen in der Forschung zu Psychopathologie und Therapieprozessen, vor allem aber in der Planung und Steuerung von Therapien bei schweren Traumafolgestörungen.

Am Nachmittag beschäftigen wir uns mit dem Schwerpunktthema „Häusliche Gewalt“, in welches uns Dr. Melanie Büttner, Herausgeberin eines Standardwerks zum Thema häusliche Gewalt, einführt.

Gudrun Gallin berichtet vor dem Hintergrund ihrer Leitungserfahrung über die Arbeit des Frauen- und Mädchennotrufs Rosenheim in der Versorgungskette. Über die Adaptierung des traumatherapeutischen Vorgehens bei häuslicher Gewalt spricht abschließend Dr. Leonhard Kratzer.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Ihr Dr. Peter Heinz, Chefarzt, Christine Eckenberger, Oberärztin, Leitung Ambulanz und Dr. Leonhard Kratzer, Leitender Psychologe

Programm

Schwerpunkt am Vormittag: Psychotraumatologie im Wandel

Ab 09:00 UhrBegrüßungStefan Düvelmeyer, Geschäftsführer Klinik St. Irmingard
10:00 Uhr

Klinik für Psychotraumatologie - Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

Dr. Peter Heinz, Chefarzt Klinik für Psychotraumatologie,
Zentrum für Psychotraumatologie
10:40 Uhr

Noch ganz am Anfang: Die Traumaambulanz der Klinik für Psychotraumatologie

Christine Eckenberger
11:00 UhrKaffeepause 
11:30 Uhr

Traumadiagnosen im Wandel. Neuerungen in der ICD-11

Dr. Matthias Knefel
12:30 UhrModulbasierte Therapie bei komplexen Traumafolgestörungen | Wissenschaft, Praxis, FortbildungDr. Leonhard Kratzer

13:15 bis 14:15 Uhr    Mittagspause

Schwerpunkt am Nachmittag: Häusliche Gewalt

14:15 UhrDie Bedeutung von häuslicher Gewalt für die GesundheitDr. Melanie Büttner
15:15 UhrDen Kreislauf der Gewalt durchbrechen | Die Arbeit des Frauen- und Mädchennotrufs in der InterventionsketteGudrun Gallin
16:00 UhrKaffeepause 
16:30 UhrTraumafokkussierte Psychotherapie bei häuslicher GewaltDr. Leonhard Kratzer
17:15 UhrEnde des Symposiums | Möglichkeit zu Gesprächen 

 

Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Das Programm befindet sich in der Finalisierung | Stand 14. April 2022

 

Unsere Referenten

Dr. med. Melanie Büttner
ist Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Sexualtherapeutin/-medizinerin (DGfS) und Traumatherapeutin. Nach 14 Jahren am Münchener Universitätsklinikum rechts der Isar ist sie heute Inhaberin der Praxis und des Instituts für Sexual-, Psycho- und Traumatherapie und als freie Wissenschaftlerin tätig.
Melanie Büttner ist Autorin und Herausgeberin mehrerer Bücher. Als Macherin des ZEIT-ONLINE-Podcasts „Ist das normal?“, wurde sie für den Georg von Holtzbrinck Preis für Wissenschaftsjournalismus nominiert.
iteratur: „Handbuch Häusliche Gewalt“ und „Sexualität und Trauma“. Weitere Informationen: www.melanie-buettner.de


Gudrun Gallin
ist Diplom-Sozialpädagogin. Sie war anfänglich an der Beratungsstelle für Psychische Gesundheit Unterschleißheim der Erzdiözese München und Freising e.V. tätig und wechselte dann zum Frauen- und Mädchennotruf Rosenheim e.V., wo sie mittlerweile langjährig in Diensten steht.
Gudrun Gallin widmete sich zunächst Aufgaben an der Fachstelle Prävention gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen und übernahm dann in Leitungsfunktion die Fachstelle Beratung für Frauen.
Aktuell liegt ihr Tätigkeitsschwerunkt im Aufbau der Außenstelle Miesbach.


Dr. Matthias Knefel
ist Psychologe und Psychotherapeut (Konzentrative Bewegungstherapie). Er promovierte zum Thema Klassifikation von Traumafolgestörungen nach ICD-11 bei Personen mit komplexen Trauma-Erfahrungen in der Arbeitsgruppe für Psychotraumatologie der Universität Wien.
Dr. Knedel ist klinisch an der Station für Psychosomatik am Landesklinikum Baden (bei Wien) in Niederösterreich tätig. In den letzten Jahren waren seine Forschungsschwerpunkte an der Universität Wien die Weiterentwicklung der Konzeptualisierung von Traumafolgestörungen, die Erforschung transdiagnostischer Kurzzeit-Behandlung afghanischer Geflüchteter und zuletzt die psychopathologischen Auswirkungen von Krebserkrankungen an der Medizinischen Universität Wien.

Dr. Knefel ist Vorstandsmitglied der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT) und Mitglied des Steering Committees der Global Collaboration on Traumatic Stress.


 

Unsere Referenten der Klinik St. Irmingard

Dr. rer. biol. hum. Leonhard Kratzer
ist Leitender Psychologe in der Klinik für Psychotraumatologie. Seine Zusatzqualifizierungen und Zertifizierungen umfassen die Spezielle Psychotraumatherapie (DeGPT), EMDR-Therapeut (EMDRIA), Strategisch-Behaviorale Therapie und Strategische Kurzzeittherapie (EUPEHS) und Fachsupervisor Traumatherapie (GPTG).
Dr. Kratzers Arbeitssschwerpunkte umfassen die Diagnostik und Therapie komplexer Traumafolgestörungen, Qualitätssicherung und Evaluation, Vorträge, Workshops und Supervision u.a. zu Real-Time Monitoring und traumafokussierter Psychotherapie, dazu ausgewählte Forschungskooperationen (Details im Link).

Weitere Informationen zum Lebenslauf, Mitgliedschaften und Gutachtertätigkeit sowie Publikationen


Christine Eckenberger
Die Oberärztin ist Fachärztin für Innere Medizin, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Arbeitsschwerpunkte sind die Behandlung von Patienten mit komplexen Traumafolgestörungen sowie Aufbau und Leitung der seit Januar 2022 eröffneten psychosomatischen Institutsambulanz für komplexe Traumafolgestörungen. Christine Eckenberger ist seit 2012 neben der psychotherapeutischen Betreuung verantwortlich für die internistische Versorgung der Patienten der Traumaspezialstation.
Christine Eckenbeger ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin (DGPT) und in der EMDRIA (EMDR-Fachgesellschaft).

Weitere Informationen zum Lebenslauf oder Publikationen


Dr. Peter Heinz
Der Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie und Facharzt für Psychiatrie ist Chefarzt der Klinik für Psychotraumatologie. Arbeitsschwerpunkte sind die Behandung von Patienten mit komplexen Traumafolgestörungen, Aufbau und Leitung des Traumaschwerpunktes seit 2010, Leiter der Traumaspezialstation seit 2012 Tätigkeiten als Dozent für Traumatherapie im Centrum für Integrative Psychotherapie / München seit 2007, Tätigkeiten als Supervisor für Traumatherapie und für EMDR (Anerkennung durch die Fachgesellschaft EMDRIA).
Dr. Peter Heinz ist Mitglied in der EMDRIA (EMDR-Fachgesellschaft) und der DeGPT (Deutssprachige Gesellschaft für Psychotraumatologie).

Weitere Informationen zum Lebenslauf oder Publikationen


 

Teilnahmegebühr | Organisation | Hinweise Corona-Pandemie

Ihre Anmeldung.
Bitte melden Sie sich über unser untenstehendes Online-Formular an, vielen Dank.

Die Teilnahmegebühr für das Symposium beträgt 90,00 € inklusive Verköstigung
Fortbildungspunkte werden beantragt.


Ihre Überweisung:

Bitte überweisen Sie den Betrag auf das Konto:
Bank für Sozialwirtschaft
BIC: BFSWDE33MUE
IBAN: DE76 7002 0500 0009 8525 00


Ort der Veranataltung.
Das Symposium findet in der großen und der kleinen Turnhalle der Klinik statt.
Aus Gründen der Pandemie wird es von den Räumlichkeiten der Klinik abgegrenzt.
Der Zugang zum Symposium erfolgt von den Seiteneingängen der Turnhallen.
Bitte folgen Sie der Beschilderung.


Hinweise Corona-Situation.
Es gilt FFP2-Maskenpflicht, Zugang nur für geimpfte und genesene Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Über das tagesaktuell gültige Hygienekonzept informieren Sie sich bitte kurz vor dem Symposium im nächsten Punkt "Unser Hygienekonzept".

Unser Hygienekonzept

Unsere Hinweise "Hygienekonzept".

Die Hygieneregeln in unserer Klinik sind - nicht zuletzt aufgrund der besonders gefährdeten Patientinnen und Patienten der onkologischen und kardiologischen Abteilungen - strenger als an den meisten anderen Orten in Bayern.

Die für die Veranstaltung genutzten Räumlichkeiten, die große und kleine Turnhalle, sind über Seiteneingänge erreichbar und von dem Bereich, der üblicherweise von Patienten genutzt wird, separiert.

Bitte folgen Sie den entsprechenden Beschilderungen.

 

Zu unserem gegenseitigen Schutz vor einer Infektion haben wir uns als Veranstalter für zusätzliche Maßnahmen entschieden.

  • 2 G-Regel | Als Voraussetzung für die Teilnahme an dem Symposium gilt die 2G-Regel:
    2 oder besser 3 mal gegen Covid 19 geimpft oder seit max. 3 Monaten genesen.
    Bitte weisen Sie sich mit dem entsprechenden Zertifikat beim Einlass aus.
  • FFP2-Maskenpflicht | Bitte tragen Sie innerhalb des Gebäudes und auch während der Vorträge, eine FFP-2-Maske.
    Ausnahmen bestehen bei eigenen Wortbeiträgen im Rahmen des Symposiums und während der Einnahme der Mahlzeiten.
    Bei guten Wetter besteht die Möglichkeit, die Pausen und Mahlzeiten miteinander im Freien zu verbringen.
  • Für eine freiwillige Selbsttestung vor der Veranstaltung wären wir Ihnen dankbar.
  • Im Falle von Symptomen, die auf einen Covid-Infektion hindeuten, bitten wir Sie selbstverständlich, von der Teilnahme am Symposium abzusehen.

Ihre Online-Anmeldung zum Symposium – Wir freuen uns auf Sie!